Ein neuerlicher Unfall im Tatragebirge

Ein neuerlicher Unfall im Tatragebirge. Geradezu erschreckend mehrt sich in diesem Jahre die Zahl der Ver­schollenen im hohen Tatragebirge. Freitag, den 30. v. M. begab sich der Genfer Maler Dr. Kasimir Zieleniewski, welcher seit kurzer Zeit in Zakopane weilt, über den Zawrat, um zu „Morskie Oko“ zu gelangen und seit damals fehlt von ihm jede Spur. Die Zakopaner Rettungsgesellschaft rückte unter Führung ihres bewährten Präsidenten Zaruski aus und hofft den Verschollenen in der Gegend der „Hala Gonsienicowa“ zu finden.

Czernowitzer Tagblatt, 10. Jahrg. 6. September 1912, Nr. 2856, S. 2. Online